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Wie werden die 360 Grad Bilder erstellt?
In meinem Fall werden die Bilder mit meinem Velbon Stativ mit dem Gitzo Kugelkopf und dem KISS-Nodalpunktadapter hochkant fotografiert. Der KISS ist nötig, da sich die Bilder exakt auf der gleichen Achse befinden müssen. Dieser Nodalpunktadapter ist speziell auf meine Kamera und mein Weitwinkelobjektiv abgestimmt, so dass sich nicht zufällig etwas verstellen kann. Alle 45° wird ein Bild fotografiert, was bei einem Kreis von 360° mit acht Bildern eine Überlappung von ca. 30% ergibt. Diese Bilder werden zusammengesetzt (jedes Bild ist noch als extra Ebene vorhanden); anschließend wird das Bild ganz links kopiert und nach ganz rechts verschoben. Da dieses kopierte Bild nun doppelt im Bild vorkäme, muss die Kopie des eben kopierten Bildes und das Original genau in der Mitte senkrecht geteilt werden, um die jeweils äußere Hälfte dann zu entfernen. Das nun fertige Bild wird noch zurechtgeschnitten und zu einem Bild zusammengerechnet, wobei auch die Übergänge der Bilder automatisch vom Programm angepasst werden. Das Ergebnis ist ein etwa 17.000 Pixel breites 360° Bild, welches dann auf Flash-Player taugliche 8000 Pixel (mehr kann der Flash Player nicht verarbeiten) heruntergerechnet wird. Soll eine größere Pixelzahl verwendet werden, müsste mit der Multiresolution-Technik gearbeitet werden, die das große Bild in viele kleine Bilder unterteilt, mit denen der Flash Player keine Probleme hat.
Für die Ausgabe im Web habe ich mich für den dynamischen via XML steuerbaren krpano-flash Player entschieden, der sehr gut anzupassen ist. Sie finden meine 360° Bilder im Menü oder unter folgendem Link: 360° Bilder
Bilder von Thomas Euring
Unterhalb der Seite Bilder finden Sie einige Links zu Fotos von mir, die im Laufe der Zeit entstanden sind.Wenn Sie Bilder aus anderen Kategorien von mir sehen wollen - klicken Sie auf im Menü auf Bilder, bzw. nachfolgende Link-Sammlung.
- HDR Bilder High Dynamic Range Bilder
- 360° Bilder 360 Grad Bilder
- Rhön Panorama Bilder aus der Rhön von Thomas Euring
- Schwarzes Moor Bilder vom Schwarzen Moor aus der bayrischen Rhön von Thomas Euring
- Lange Rhön Bilder aus der bayrischen und hessischen Rhön von Thomas Euring
- Alpen Bilder aus den Alpen von Thomas Euring
- Bilder aus den Alpen Alpen-Bilder aus Österreich, Italien und der Schweiz
- Deutschland Verlinkt auf zufällige Unterseite der Kategorie Deutschland
- Waldsassen Bilder aus Waldsassen und Franzlsbad
- Zoo Nürnberg Bilder vom Nürnberger Zoo, inkl. Eisbär Flocke
- Zoo Erfurt Bilder vom Zoo Erfurt / Sommer 2007
- München Bilder aus der bayrischen Hauptstadt
- Stuttgart Fotostreifzüge durch Stuttgart mit Thomas Euring und Oliver Vogel
- Bodensee Bilder anlässlich des Handballausfluges zur HSG Konstanz
- Südeuropa Verlinkt auf zufällige Unterseite der Kategorie Südeuropa
- Gran Canaria Gran Canaria, Bilder, Kanaren
- La Gomera La Gomera, Bilder, Kanaren
- El Hierro El Hierro, Bilder, Kanaren
- Teneriffa Teneriffa, Bilder, Kanaren
- La Palma La Palma, Bilder, Kanaren, La isla Bonita
- Madeira Madeira, Bilder, Levada
- Mallorca Bilder aus Mallorca / Sommer 2006
- Rom Bilder aus der ewigen Stadt / Sommer 2006
- Venedig Bilder aus der "Serenissima"
- Dubrovnik Bilder aus der Perle der Adria
- Griechenland Bilder aus Athen, Corfu, Mykonos, Olympia, Santhorin, Samothraki und Thassos
- Norwegen Bilder aus Fjordnorwegen
- China Bilder der 10-tägigen Gruppenreise durch das Reich der Mitte
- Sport Verlinkt auf zufällige Unterseite der Kategorie Sport
- Handball 2012 Handballbilder der Dritten Liga aus dem Jahr 2012
- Handball 2011 Handballbilder der Dritten Liga Saison 2010/2011
- Handball 2010 Handballbilder der Regionalliga Süd Saison 2009/2010
- Radsport Bilder vom Einzelzeitfahren rund um Bad Neustadt (2008)
- Vögel Kleine und große (Sing-)Vögel
Wie werden die HDR-Bilder realisiert?
Unter High Dynamic Range (HDR) versteht man eine Technik, die einen höheren Farbumfang nutzt als bei herkömmlichen Aufnahmen möglich ist. HDR-Aufnamen machen vor allem bei großen Helligkeitsunterschieden Sinn, da die Kamera bei nur einem Bild entweder die hellen oder die dunklen Stellen richtig darstellen kann. Die restlichen Stellen "saufen" dann regelrecht ab und werden - im Histogramm sichtbar - abgeschnitten und sind auch im Bildbearbeitungsprogramm nicht wiederherzustellen. Für die meisten HDRs reichen in der Regel drei Bilder aus, wofür viele Kameras eine Auto-Bracketing-Funktion (AEB) bieten. Hier wird ein Bild normal aufgenommen so wie dies auch ohne HDR wäre. Von den anderen beiden Bildern sind eines mit +2 und eins mit -2 über bzw. unterbelichtet, um nur die hellen und nur die dunklen Stellen im Bild zu haben. Jedes dieser beiden speziellen Bilder wäre als einzelnes Bild nicht zu verwenden, aber in Kombination aller drei aufgenommen Bilder - am bestem vom Stativ (es wird exakt das gleiche Bild benötigt) - und einem HDR-Programm (in meinem Fall Photomatix) wird aus den drei Bildern ein HDR-Bild mit einem hohen Kontrastumfang und höheren Details. Das zusammengerechnete Bild kann dann je nach Geschmack als "normales" vom Auge wahrgenommenes Bild oder auch künstlerisch wiedergegeben werden. Obwohl die entstandene Farbtiefe nicht vollständig vom Bildschirm wiedergegeben werden kann, lohnt doch in vielen Fällen der erhöhte Aufwand wegen der erhöhten Details sowie der sichtbaren größeren Farbtiefe. Wenn allerdings das Wetter nicht so will wie es soll (statt Sonne z.B. Nebel), ist auch der Kontrastumfang geringer und das HDR-Bild kann weniger aus der Situation herausholen. Ein Allheilmittel stellt somit HDR-Fotografie nicht dar...
Fortschrittliche Technologien
Lightbox
Mittlerweile hat sich dieser Begriff bei einer Klickvergrößerung bei Bildern eingebürgert, auch wenn es hier verschiedene durchaus interessante Ansätze gibt. Dabei wird ein Bild durch Einsatz von Javascript in einer neuen Ebene durch einen Klick vergrößert, wobei der Hintergrund leicht ausgegraut wird. In TYPO3 ist dies durch den Einsatz einer der vielen Extensions zu diesem Thema möglich, in dem ein ganz normales Bild-Element eingebunden wird. Dabei muss nur noch ein Häckchen für den Einsatz der Lightbox gesetzt werden. Dieses Prinzip funktioniert auch bei mehreren Bildern sowie deren Alt- Description-Attributen, welche einfach untereinander durch Enter-Eingabe getrennt werden.
SWF Object
Die Einbindung von Flash-Animationen in Webseiten ist mit der Standardeinbindung, die Flash automatisch beim publizieren generiert zwar möglich, jedoch entspricht ein Teil des verwendeten Codes weder HTML noch XHTML-Standards. Zudem ist es nach einem Patentstreit von Microsoft mit Eolas im Internet Explorer erforderlich, die Flash-Animation zuerst anzuklicken, bevor sie ablaufen kann. Daher bietet sich als Alternative die Methode des SWFObjects an, bei dem eine kleine Javascript-Datei (swfobject.js) einmal im head referenziert werden muss.
Danach können beliebig viele Flash-Plugins auf dieser Seite laufen. Die eigentliche Einbindung erfolgt auch via Javascript. Dabei wird als Alternative für abgeschaltetes Javascript ein Text bzw. noch besser ein Bild eingebunden, welches stattdessen angezeigt wird.
Im Gegensatz zur Standard-Einbindung gibt es bei dieser Einbindung keine Unterscheidung zwischen embed (Fall-Back, sowie für Internet Explorer) und object-tag, welche im Gesamten nicht standardkonform ist. Auch das nötige aktivieren durch anklicken im Internet-Explorer fällt weg. Zusätzlich ist noch eine bessere Suchmaschinenindizierung möglich, da Suchmaschinen Javascript besser auslesen können als die normale Einbindungslogik.
Gigapixel-Bilder
Gigapixel-Bilder beeindrucken durch ein nicht enden wollendes Zoom-Erlebnis. Das Geheimnis, welches dahinter steckt ist ein aus vielen Panorama-Bilder "zusammengestichtes" (= zusammengefügtes) Panorama-Bild, welches mit Photoshop zu einem Bild zusammengefügt wurde. Da selbst große Bildschirme für über 100.000 EUR die für solche Auflösungen nötige Auflösung und erst recht nicht normale Computer-Bildschirme, bei denen mittlerweile von einer Standard-Auflösung von 1024 x 768 Pixel ausgegangen werden kann, eine solche Auflösung vernünftig darstellen können (nur ewiges scrollen und laden), kommt ein Flash-Plugin zum Einsatz. Beim sogenannten "Zoomify" wird das Bild mittels externem Editor in tausende ultrakleine Bilder gestitcht, welche über eine Ordnerstruktur von einer Datei mit Javascript aufgerufen werden.







